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Mittelstandskurier

Finanzen-Versicherungen-Innovationen-Hintergründe

Hier beantworten wir Ihnen die häufigsten Fragen zur Solarenergie

Wer sind die Vertragspartner für den Investor?

1. Der Vertragspartner zur Anlagenerrichtung ist der jeweilige Solarteur.

2. Vertragspartner und Ansprechpartner zur Betriebsführung und Wartung ist i.d.R.ebenfalls

der jeweilige Solarteur. Diese Aufgaben werden oft durch verbundene Partnerunternehmen

3. Die Bauleistungen werden durch die Solarteure an renommierte Generalunternehmer vergeben.

Wodurch ist sicher gestellt, dass das Grundstück/Dach vollumfänglich für den Bau geeignet ist?

Bevor Grundstücke/Dächer gepachtet werden, sind alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt, die Statik geprüft, die Netzverträglichkeitsprüfung abgeschlossen und auch die Wirtschaftlichkeit ist berechnet. In den meisten Fällen wird die Dachhaut saniert, damit der langfristige Verbleib der Anlage auf dem Dach gewährleistet werden kann.

Wer ist Hersteller der Module?

Dieses wechselt je nach Verfügbarkeit und Preis. Es kommt jedoch immer TÜV-geprüfte und zertifizierte Technik von führenden Modulherstellern aus Asien oder Europa zum Einsatz. Es werden ausschließlich Module von Herstellern genutzt, die dem Verband PV-Cycle angeschlossen sind (garantierte Rücknahme nach Ende der Lebensdauer) und deren Module von den Banken finanziert werden. (bankable).

Werden einzelne Module extern vom TÜV geprüft?

Es werden nur TÜV-geprüfte Module eingekauft. Außerdem werden nur recyclebare Module eingesetzt, um später keine zusätzlichen Entsorgungskosten zu haben. Dies wäre z.B. bei Dünnschichtmodulen mit Cadmiumanteil der Fall.

Wer prüft und haftet für das Komponentenrisiko?

Der beauftragte Solarteur durch Rückversicherung.

Gibt es eine Fernwartung?

Selbstverständlich. Sogar zwei: Zur frühzeitigen Erkennung von Anlagenfehlern oder möglichen Defekten betreibt das mit der technischen Wartung beauftragte Unternehmen ein  Fernwartungssystem. Diese zeichnen automatisiert die Anlagenleistung auf. Zudem erhält jeder Investor Zugang zum Monitoringsystem: Hier können die produzierten Stromerträge durch verschiedene Tages- Wochen-, Monats- und Jahresertragsübersichten jederzeit mit dem eigenen Rechner abgerufen werden.

Nimmt ein externer Gutachter die Anlage ab?

Ja. Ein unabhängiger Gutachter nimmt im Auftrag des Solarteurs die Anlage ab. Zudem findet bei Netzgang auch eine Abnahme durch den Netzbetreiber statt.

Neubauanlagen: Wie ist sichergestellt, dass die Prognoseerträge eintreten?

Das ist gewährleistet durch den Einsatz von PV-SOL – dem führenden Berechnungsprogramm für PV in Europa. Nahezu die gesamte PV – Branche arbeitet mit PV Sol. Die Datenbank verknüpft die Geodaten des jeweiligen Standortes mit den technischen Daten des zu verbauenden Materials. Die Prognose ist sehr zuverlässig und wird in der Realität meist leicht übertroffen, weil PV Sol Sicherheitsabschläge einkalkuliert.

Wann liegen die Genehmigungen vor? Ist die Einspeisung gesichert?

Ungefähr 3-6 Monate nach Baufreistellungsantrag und Netzverträglichkeitsprüfung kann mit dem Bau begonnen werden. In der Zwischenzeit werden alle erforderlichen Prüfungen vorgenommen, Genehmigungen eingeholt und Projektierungsarbeiten geleistet. Z. B. Bauvoranfrage bei der Gemeinde, um einer späteren Zustimmung gewiss zu sein, Ermittlung potentieller Einspeisepunkte, Netzverträglichkeit, ggfls. Trafo-Größe usw. Projekte werden erst für potentielle Investoren freigegeben, wenn alle wichtigen Einzelschritte abgearbeitet sind.

Fragen zum Material

Wie kann der Investor sicher sein, dass hochwertige Ware verbaut wird

Der Solarteur stellt sicher, dass das bestmöglich erwerbbare Material (zu einem sinnvollen Preis-/Leistungsverhältnis) zum Einsatz kommt. Da Anlagenlaufzeiten von über 50 Jahren angestrebt werden, werden ausschließlich qualitativ hochwertige Komponenten genutzt. Alle verwendeten Komponenten müssen von „ersten Adressen“ stammen und „bankable“ sein.

Voraussetzung hierfür: Der Hersteller und sein Produkt müssen seit mindestens drei Jahren in gößerem Stil in Deutschland aktiv sein, eine Reihe von Referenzprojekten vorweisen können und idealerweise auf den Positivlisten der großen Banken stehen. Banken, insbesondere Ökobanken, finanzieren heutzutage nicht „blind“ jedes Projekt. Sie sind Prüfungsinstanz und Regulativ zugleich.

Welche Gutachten über die Globaleinstrahlung der Flächen werden eingeholt?

Es wird das JRC-Gutachten verwendet. Es ist ein anerkannter Nachweis eingesetzt von der europäischen Kommission.

Wie errechnet sich der spezifische Ertrag?

Mittels PV-SOL. Hier sind die Geodaten (spezifische Globalstrahlungswerte aller Regionen Europas) sowie alle Leistungsdaten der wichtigsten Komponentenhersteller hinterlegt. Das Ergebnis, also die spezifische Leistungserwartung einer PV-Anlage, ist verlässlich und wird von allen Marktteilnehmern (also auch von den finanzierenden Banken) anerkannt.

Fragen zum Vertragswesen

Welche Verträge geht ein Investor ein?

1. Kaufvertrag
2. Verwaltungs- und Servicevertrag. Auf Basis dieses Vertrages kümmert sich der Solarteur um das Monitoring, die Besorgung des Betriebsführungsvertrag (Stromvermarktung) mit einem Energieversorgungsunternehmen. (EVU) Dieser wird erstellt, nachdem die Anlage an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen wurde (Netzgang). Erst dann erhält sie eine Betriebsnummer und kann abgerechnet werden (i.d.R. im Verwaltungs-und Servicevertrag enthalten).

Unter welchen Umständen kommt die Ertragsausfallversicherung zum Einsatz?

Für jeden Standort wird (wie oben beschrieben) ein voraussichtlicher, durchschnittlicher Anlagenertrag ermittelt, auf dem die Wirtschaftlichkeitsberechnung basiert. Selbstverständlich differiert die Anlagenleistung von Jahr zu Jahr geringfügig. Sollte sie allerdings in einem Wirtschaftsjahr unter 90 % der Prognose fallen, trägt die Versicherung die Differenz. 90 % sind somit immer garantiert. Eine solche Ertragsreduzierung kann z B auch durch notwendige Dachreparaturen hervorgerufen werden, die einen temporären Abbau der Anlage notwendig machen.

Wie staffelt sich der Kaufpreis? Gibt es eine Preisgarantie?

Ja, der Kaufpreis steht im Exposee und ist ein Festpreis pro Kwp. Während der Bauphase kann es zu geringen Abweichungen der tatsächlich bebaubaren Fläche und somit der Anlagengröße kommen. Man behält sich daher vor, bei Abweichungen der tatsächlichen Kwp – Zahl entweder Teile des Kaufpreises zurück zu zahlen oder (bei Vergrößerung der Anlage) nachentrichten zu lassen.

Fragen zum Zahlungsplan Kaufpreis

Wie staffelt sich der Kaufpreis? Gibt es eine Preisgarantie?

Ja, der Kaufpreis steht im Exposee und ist ein Festpreis pro Kwp. Während der Bauphase kann es zu
geringen Abweichungen der tatsächlich bebaubaren Fläche und somit der Anlagengröße kommen. Man
behält sich daher vor, bei Abweichungen der tatsächlichen Kwp – Zahl entweder Teile des Kaufpreises
zurück zu zahlen oder (bei Vergrößerung der Anlage) nachentrichten zu lassen.

Der Kaufpreis wird wie folgt fällig:
Bei einer noch zu errichtenden oder im Bau befindlichen Anlage wird für Barzahler nach Unterzeichnung
der Bestellung der Kaufpreis zu 80 % fällig.
Bei einer fertiggestellten Anlage wird der Kaufpreis zu 100 % nach Unterzeichnung der Bestellung bzw.
Investoren, die den Kaufpreis finanzieren, zahlen nach Unterzeichnung der Bestellung 20 % des
Kaufpreises an. Weitere 60 % werden spätestens 30 Tage nach Unterzeichnung der Bestellung fällig.
Die restlichen 20 % entrichtet der Investor nach Fertigstellung der Anlage.

Welche Vorarbeiten sind nötig, damit ein Dach baureif ist?

Vor der eigentlichen Errichtung der Anlage müssen u.a. folgende Voraussetzungen geschaffen/erfüllt werden:
1. Selektierung der Grundstücke/Dächer durch Besichtigung und Prüfung
2. Vermessung und grobe Vorplanung.
3. Bauvoranfrage, Netzverträglichkeitsprüfung, Verhandlung des Pachtvertrages, Verhandlung des Erstellungspreises mit Solarteuren, Angebotseinholung und -prüfung für
Material, Beurkundungen etc.
4. Statikgutachten, Endauslegung, Eintragung Grunddienstbarkeiten, Einbindung in Stromabnehmer-Rahmenvertrag.

Was passiert in der Bauphase und nach Fertigstellung?

1. Bauleitung, Qualitätskontrolle, Endabnahme, Fertigmeldung an den EVU
2. Bei Freiflächenanlagen ggf. Sicherungsmaßnahmen für das Grundstück, Einzäunungen, Erdarbeiten.
3. Versicherung, Betriebsführungsvertrag mit EVU, Abnahme, Netzanschluss
4. Monatliche Abrechnung der Strommengen

Fragen zu sonstigen Themen

Wird die Einspeisevergütung brutto ausgezahlt

Wird die Einspeisevergütung brutto ausgezahlt und muss die vereinnahmte Umsatzsteuer dann vom Investor abgeführt werden oder erhält der Investor die Stromvergütung gleich netto?
Die Einspeisevergütung wird „brutto“ ausgeschüttet. Der Investor führt die Umsatzsteuer an sein zuständiges Wohnsitzfinanzamt ab.

Wie ist der Auszahlungsrhythmus?

Der Energieversorger rechnet monatlich „scharf“ ab, d. h. er vergütet die tatsächlich auf der jeweiligen Anlage produzierte Strommenge. Den Erlös überweist er direkt an den Betreiber (Käufer).
Die Nebenkosten (Pacht, Verwaltung, Wartung, Versicherung etc.) werden gesondert vom kfm. Verwalter in Rechnung gestellt.
Achtung: Die Einnahmen schwanken, je nach Sonnenstunden. Sie sind also im Sommer deutlich höher als im Winter.
Bei Überschusseinspeiser-Anlagen erfolgt die Abrechnung des direkt verkauften Strom am Ende des ersten Quartals des Folgejahres.

Wie bin ich als Investor gegen eine Insolvenz des Dacheigentümers geschützt?

Dem Eigentümer (= Investor) steht die Ausübungsbefugnis aus der dem Verkäufer vom Eigentümer eingeräumten beschränkten persönlichen Dienstbarkeit zu. Es erfolgt eine Eintragung in Abteilung II des Grundbuches des Dacheigentümers.

Was passiert, wenn durch die Anlage

ein Schaden am Dach auftritt?
Die Anlage ist mit einer Allgefahrenversicherung abgesichert, die auch diese Schäden umfasst.

Was passiert, wenn duch das Dach ein Schaden an der Anlage entsteht?
Der Dacheigentümer muss eine entsprechende Gebäudeversicherung nachweisen, die diese Schäden abdeckt.

Eine Leistungsverschlechterung eintritt?
Die Module haben eine 25 jährige Garantie und werden daher vom Hersteller ersetzt.

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